• monika sintram-meyer

Taschenlampe bringt Erleuchtung

Seit einiger Zeit frage ich mich jeden Morgen, nachdem Smartphone und Tablet eingeschaltet wurden, ob da noch was kommt. Ich denke dabei an digitale Möglichkeiten, die ich noch nicht beschrieben habe. Schließlich schreibe ich keinen Science-Fiction-Roman, sondern nur das, was ich mache und erlebe. Ich hatte keine Idee. Aber ich zwinge mich auch nicht, auf Krampf irgendetwas von mir zu geben. Ich checkte meine E-Mails, lud die Zeitung aufs Tablet und las ein wenig. Später fuhren wir zum Einkaufen. Natürlich zahlte ich mit dem Smartphone. Aber das ist ja alles schon bekannt.

Zuhause angekommen, lud ich die Einkäufe und meinen Mann aus. Tut mit leid, das klingt etwas blöd. Für bessere Formulierungen fehlt mir jetzt die Zeit, weil ich gleich Mittagessen machen muss.

Ich hatte vor, nachdem ich das Auto weggefahren hatte, mit dem Hund einen Spaziergang zu machen. Kaum im Auto fiel mir ein, dass es doch diese neuen Caches (sie wissen noch: Geocaching - die moderne Schnitzeljagd) in einer Dorf-Runde gibt. Also fuhr ich 1,5 km weit ins Dorf, wo der Feldweg beginnt. Aus der Bezeichnung des Caches wusste ich, wo er sich befindet. Also sind der Hund und ich los. Wir haben heute Vormittag Dänemark-Wetter: Sonnig mit Wolken, windig und eine angenehme Temperatur. Wir freuten uns beide über die Abwechslung.

Am Ziel angekommen fiel mir gleich ein Objekt auf, das ich für eine super Versteck hielt. Zumindest ich hätte es verwendet. Das ganze war mangels Licht schwer einsehbar. Mit den Händen mochte ich in diesem Fall auch nicht so gerne arbeiten. ??? Eine Taschenlampe. Die habe ich doch dabei! Das Smartphone hat eine Taschenlampen-App. Ich leuchtete und fand – nichts. Das Versteck entpuppte sich als eine viel simplere Lösung.

Auf jeden Fall hat es mal wieder Spaß gebracht.

Und es gab tatsächlich wieder ein neues Thema für das Tagebuch. Ich bin immer wieder überrascht.



4 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen