• monika sintram-meyer

Smartphone: Parallel telefonieren und googeln

Anruf von einem Parkplatz in die Arztpraxis. „Ist das gewünschte Formular bereits ausgefüllt?“ „Nein, das wird erst nach Praxisschluss möglich sein. Sollen wir es dann an den gewünschten Ort faxen?“

… faxen … Ich fax, äh, fass es nicht. Das ist Deutschland 2021!

„Ja, bitte“

„Haben Sie die Fax-Nummer?“ „Nein“. … Ich habe doch keine Faxnummern mehr. Wer bin ich denn?

„Aber ich kann schnell mal googlen“. Ich drückte kurz auf den Ein/Aus-Schalter, dann den unteren mittleren Knopf (na, sie wissen schon, was ich meine), um auf die Startseite zu kommen. Die Google-App angetippt, ein paar Buchstaben. Dann erschien unten schon das Gesuchte. Angetippt und gleich alle Kontaktdaten gesehen. Es ging ziemlich schnell, denn Übung macht die Meisterin. Ich diktierte die Fax-Nummer, denn das Gespräch bestand natürlich weiterhin. „Danke, morgen können Sie das Original abholen; das möchte man dort auch haben“. Und Tschüss. Morgen hole ich das Original. Und ich werde einen vorbereiteten Briefumschlag dabei haben – mit digitaler Briefmarke. Blöd nur, dass das niemand erkennt, denn ich schreibe ja nur einen Code vom Smartphone mit dem Kugelschreiber ab. So ist am Ende auch das wieder analog.




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