• monika sintram-meyer

SIM-Karte ohne PIN-Abfrage - Das Smartphone als Werkzeug

Das Smartphone musste als Werkzeug herhalten. Ähnlich wie ein Schraubendreher oder eine Rohrzange. Wer ein Smartphone besitzt kennt die Prozedur: Nach dem Start muss eine PIN (persönliche Identifikationsnummer) für die SIM-Karte eingegeben werden. 3 Versuche hat man. Die Karte habe ich von meinem Mobilfunkanbieter erhalten. Sie enthält wichtige Daten zum Vertrag und auf dem Smartphone eventuell auch dort gespeicherte Kontakte. Deshalb wird sie gut gesichert. Was aber, wenn die SIM-Karte in ein Gerät verbaut wird, wo eine PIN-Abfrage nicht möglich ist? Schon, weil ein Display sowie die Tastatur fehlen? Logisch - die Abfrage darf gar nicht erst erfolgen. Also muss dies auf der Karte so abgespeichert werden. Ich habe also aus meinem Smartphone dessen SIM-Karte entfernt, die neue eingelegt und das Gerät gestartet. Nachdem ich die mitgeschickte PIN eingegeben hatte, konnte ich unter Einstellungen (wo genau musste ich erst googeln) die PIN-Abfrage deaktivieren. Das wurde automatisch gespeichert. Das Smartphone hatte damit seinen Zweck erfüllt und wurde wieder ausgeschaltet. Neue SIM-Karte raus, die richtige wieder rein. Das Smartphone lief wieder normal.

Die so eingestellte neue SIM-Karte wurde in das Notfallarmband gefriemelt. Zunächst musste sie noch vom Anbieter aktiviert werden: Prepaid, Konditionen, Identifizierung über die PostidentApp mit Hilfe des Personalausweises. Nach ca. 30 Minuten: AKTIV. Von meinem Smartphone schickte ich eine SMS mit meiner Mobilnummer. Das Armband, bzw. dessen SIM-Karte, antwortete mit OK.

Der Test: der SOS-Knopf wurde 3 Sekunden gedrückt. Mein Smartphone klingelte. Und es war sogar ein Gespräch möglich. So haben 2 Personen wieder ein Gefühl von etwas mehr Sicherheit.



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