• monika sintram-meyer

Pflanzen bestimmen – mit Foto und App

Bei meiner gestrigen Hunderunde fiel mir am Rand des Rapsackers eine gelb blühende Pflanze auf. Im ersten Moment dachte ich an Scharbockskraut. Das konnte aber nicht sein. Diese Pflanze blüht meistens schon im März und verschwindet dann wieder. Um welche Pflanze es sich handeln könnte, war mir nicht klar, also nahm ich einen Teil mit nach Hause. Vor Kurzem hatte ich gelesen, dass es Apps gibt, mit denen Pflanzen bestimmt werden können. Und zwar nicht in den bisher bekannten Formen wie beispielsweise: Blütenfarbe, Größe, Blühzeit, Standort und ähnliches. Dann sieht man sich Abbildungen an und vergleicht, bis man die übereinstimmenden Merkmale gefunden zu haben glaubt. In der neuen Art der Bestimmung erkennt die App SELBSTSTÄNDIG um welche Art es sich handelt. Nun war für mich der Zeitpunkt gekommen, so eine App zu testen. Ich ging in den Google Playstore, über den man Apps auf sein Android-Smartphone – oder Tablet – herunterladen kann. Ich fand gleich mehrere gut bewertete, kostenlose Apps und entschied mich für

Flora Incognita der Technischen Universität Ilmenau. Nach der Installation habe ich mir die App gar nicht lange angesehen – das mache ich später einmal – sonders ging sofort in den Bereich FOTO machen. Also fotografierte ich eine Blüte, kurz danach zu erfahren, dass es sich um PFENNIGKRAUT handelt.

Für so eine geniale App mache ich gerne kostenlose Werbung. Der folgende Link informiert über die Entwicklung sowie die Uni selbst. Und ich werde eine kurze Rezension schreiben, sobald ich mehrere weitere Tests gemacht habe.


https://wwwalt.tu-ilmenau.de/aktuelles/news/newsbeitrag/25507/


"Die Flora Incognita Apps werden durch die Technische Universität Ilmenau und das Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena entwickelt. Ihre Entwicklung wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und die Stiftung Naturschutz Thüringen."




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