• monika sintram-meyer

Einchecken – Anmelden – in der Klinik

Je mehr Beiträge ich veröffentlicht habe, desto häufiger stellt sich die Frage, was es Neues gibt. Und diesmal berichte ich ausnahmsweise einmal nicht von einem meiner Geräte.

Heute ist ein etwas fauler Tag - nur eine Untersuchung im Universitätsklinikum. Dort wurde teilweise neu gebaut. Neugierig wie ich bin, nutze ich den mir noch fremden Haupteingang. Empfang von Leuten mit einer Liste - aus Papier. Ich gebe zu: Ich war enttäuscht. Aber nicht lange. Ich fand mich in einem großen Raum mit diversen Self-Check in-Geräten wieder. Ein Gefühl von Reiselust kam auf. Bin ich am Flughafen oder Fährterminal? Wohin geht die Reise? Ich hatte kein Ticket, musste stattdessen die Krankenversicherungskarte einstecken. Name, Geburtsdatum – alles ok. Die Reise sollte zunächst in eines der Karbäuschen gehen. Ähnlich wie die Telefonzellen in großen Postämtern. Damals. Nummeriert. Offenbar brauche ich auch eine Nummer. Das „sagt“ mir die große Anzeigetafel. Woher? Klar, die Quittung steckte noch im Self-Einchecker. Dann wurde ich - 64 - aufgerufen. Ich ging in die 8. Einige Fragen, halb-digitale Unterschriften und ein Blatt mit QR-Code, um MEIN UKSH anzulegen. Damit habe ich Zugang zu meiner Krankenakte. Gerne. Warte ich doch auf die elektronische Gesundheitskarte bzw. App.

Für den weiteren Weg hätte ich am liebsten einen Navigator – ähnlich wie bei Google Maps - gehabt. Verspätet kam ich an, was kein Drama war. Auch der Arzt hatte Verspätung. Zurück ging ich außen rum, was auch nicht viel erfolgreicher war. Ich müsste jetzt eigentlich 1 Woche lang täglich die Wege gehen, bis ich sie auswendig kann. Mach ich aber nicht; ich setze mich jetzt lieber wieder mit einen Drink in die Abendsonne.








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