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  • Autorenbildmonika sintram-meyer

Papierloses Büro - Ich mache es selbst

Der Januar ist die Zeit der Abrechnungen von Gebühren, Versicherungen und ...

Ich habe beschlossen, schon als der erste Rentenbescheid aus Berlin kam,, diesen mit dem Smartphone zu scannen und als PDF-Datei zu speichern. Das Papier habe ich genüsslich zerrissen und in die blaue Tonne geworfen - zum Altpapier. Da die Rückseiten bedruckt waren, eignete es sich leider nicht als "Schmierpapier" für Notizen und schnelle Erinnerungen. Ja, ich schreibe noch - von Hand. Ein Anruf in Berlin bei der Deutschen Rentenversicherung, ob der Bescheid als PDF-Datei möglich sei, wurde verneint. Das ist bei den anderen Ämtern, mit denen ich zu tun habe, nicht anders. Nur Hamburg ist inzwischen weiter gekommen. Immerhin. Heute meldete sich der Entsorger per Mail, dass eine neue Abrechnung in meinem Benutzerkonto vorliegt. Ich habe mich dort eingeloggt und die Datei heruntergeladen. Ab in den Unterordner für 2023 im großen Hauptordner Finanzen. Die Daten des Rechners sollte man natürlich gelegentlich sichern. Ich habe sie in der Cloud und zusätzlich auf einem Stick, der Ende Februar aktualisiert sein wird. Und im Schließfach sicher verwahrt wird.

Nun erwarte ich Papier. Steuern und Abgaben, Wasser ... Grundsteuerbescheid - hab ich online gemacht, vielleicht ? Nein, naiv bin ich nicht.

ABER - alle Papiere, die mich jetzt erreichen, werden dem Schicksal des Rentenbescheids folgen. Sie werden zu Altpapier, um daraus schließlich neue Formulare drucken zu können für neue Bescheide und ... Das ist der Kreislauf im "papierlosen Büro"-Deutschland.


Übrigens - der Begriff tauchte das erste Mal in den 1970-er Jahren auf.



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